Wer mit dem Handy telefoniert, stellt sich schnell einmal die Frage, wie man noch günstiger telefonieren kann. Lohnt sich ein anderer Tarif oder sogar ein anderes Gebührenmodell? Neben den vielen Tarifvergleichen beim eigenen Anbieter und beim Tarifvergleich mit anderen Providern gibt es noch ein weiteres Sparpaket. Denn nicht für jeden ist ein Vertragsmodell die günstigste Wahl. Ebenso kann sich für Vieltelefonierer ein Prepaid-Angebot als Kostenfalle entpuppen. Daher sollte man die Vor- und Nachteile eines Handyvertrags und eines Prepaid-Angebots kennen.

Vorteile Handyvertrag

Günstige Minutentarife
Teilweise kostenlose Gespräche
Kostenlose Dienste dank Flatrates
Alle zwei Jahre ein neues Handy
Kaum Einschränkungen bei Zusatzdiensten

Nachteile Handyvertrag

In den meisten Fällen zweijährige Vertragsbindung
Kaum eine Kostenkontrolle
Eine monatliche Grundgebühr
Identitäts- und Bonitätsprüfung

Vorteile Prepaid

Keine Identitäts- und Bonitätsprüfung
Keine Grundgebühr
Volle Kostenkontrolle
Keine Vertragsbindung

Nachteile Prepaid

Höhere Minutenpreise
Investitionskosten bei kaputtem Handy
Eingeschränkte Zusatzdienste

Jetzt muss man sich natürlich überlegen, für wen welcher Tarif geeignet ist. Wenn man nur wenig telefoniert, ab und zu einmal eine SMS verschickt und sich nicht viel im Ausland aufhält, ist ein Prepaid-Angebot genau die richtige Lösung. Man ist immer erreichbar, hat die Kosten stets im Griff und es ist auch ein leichter Einstieg in die Welt der mobilen Telekommunikation. Diese Angebote eignen sich vor allem für Kinder, Teenager und die älteren Generationen.

Wer hingegen ständig in alle Netze telefoniert, viele SMS verschickt und ein Smartphone hat, bei dem man quasi auf das Internet angewiesen ist, dann kommt eigentlich nur ein Handyvertrag infrage. Hier können Zusatzdienste wie Flatrates gebucht werden, um die Kosten zu senken. Bereits ab einem Gesprächsvolumen von über 60 Minuten pro Monat lohnt sich ein Blick auf eine Handyflatrate.